Weniger Armut, weniger Hunger, mehr Jobs: Die nachhaltigen Entwicklungsziele der Uno sollten eine bessere Welt schaffen. Nun stehen sie auf der Kippe, sagt der Chef des Uno-Entwicklungsprogramms. Das hat Auswirkungen auf die internationale Sicherheit.
In einem aktuellen Zwischenbericht des Uno-Sekretariats zu den nachhaltigen Entwicklungszielen heißt es: »Wir müssen die Alarmglocken schlagen!« Warum?Wir leben in einer Zeit, in der sehr vieles nicht nach Plan läuft. Die Rückschläge aus der Coronapandemie geraten vielleicht in den reicheren Ländern schon in Vergessenheit, aber in den ärmeren Ländern sind die Schockwellen noch immer deutlich zu spüren.
Aber das Glas ist immer noch halb voll. Das, was die Welt in den letzten drei bis vier Jahren erlebt hat, war in keiner Weise planbar. Niemand hat wirklich geglaubt, dass wir innerhalb weniger Wochen mit einer globalen Pandemie konfrontiert werden, die die gesamte Weltwirtschaft so radikal treffen würde. Der Klimawandel schreitet immer schneller voran. Andererseits erleben wir auch einen Trend zu immer mehr Investitionen in erneuerbare Energien.
Im Extremfall erleben wir, dass Länder in eine Krise geraten. Führen wir uns noch einmal das Beispiel Sri Lanka vor Augen: Das Land wurde im vergangenen Jahr zahlungsunfähig, es kam zu Unruhen und am Ende zum Zusammenbruch der Regierung.Kein Geld, um den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen: Viele Länder im Globalen Süden sind überschuldetFast 60 Entwicklungsländer stehen zurzeit kurz davor, ihre Schulden nicht mehr tilgen zu können.
Die Staatshaushalte sind nicht mehr dazu in der Lage zu investieren, in soziale Sicherungssysteme und zum Beispiel auch, um den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen. Überall muss gekürzt werden. Das kann nicht gut gehen.Immer wieder fordern die Vereinten Nationen mehr Geld aus dem Globalen Norden, um ärmere Länder zu unterstützen. Wirklich viel bewirkt haben die Appelle bislang nicht.
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