Zum Reifenhersteller Goodyear gehören die beiden Motorrad-Reifenmarken Avon und Dunlop. Mit der Schliessung der Avon-Fabrik in England will Goodyear seine Motorrad-Reifensparte neu ordnen.
Die Reifensparte von Avon und damit auch die Fabrik in Melksham wurde 1997 von der amerikanischen Firma Cooper Tire & Rubber Company übernommen, die ihrerseits Reifen für Autos und Lastwagen herstellt. Im Februar 2021 wurde Cooper seinerseits von Goodyear übernommen, mitsamt Avon. Im Dezember 2022 gab Goodyear bekannt, dass das Avon-Motorradreifenwerk, in dem 350 Mitarbeiter beschäftigt sind, auf Ende 2023 geschlossen werden soll.
Nun will Goodyear seine Motorradsparte, bestehend aus den Marken Avon und Dunlop, neu ordnen. Dabei sollen die Reifen beider Marken im Motorradreifenwerk von Montlucon , dem Standort von Dunlop, entwickelt und produziert werden. Das Sortiment von Avon soll auf die erfolgreichen Reifentypen eingedampft werden. Gemäss eiber Pressemitteilung von Goodyear sollen die Avon-Reifentypen Cobra Chrome , Roadrider , 3D Supersport , Spirit ST Streetrunner , Trailrider und Trekrider , Safety Mileage und Speedmaster und den Scooter-Reifen Viper Stryke nach der Verlegung nach Frankreich weiter produziert werden.
Bei Dunlop in Montlucon wurden neben den strassenzugelassenen Reifen für den Endverbraucher schon bisher die Rennreifen der Moto2-WM und der Langstrecken-WM entwickelt und produziert. Im markt der Autoreifen bleibt die Marke Avon ebenfalls Bestandteil des Goodyear-Portfolios. Ben Hoge, bei Goodyear für das Motorradgeschäft in Europa zuständig, kündigt jedoch etwas verklausuliert eine Straffung der Sortiment von Dunlop und Avon an. «Dunlop und Avon haben eine stolze Geschichte und eine aufregende Zukunft. Die Sortimente sind sehr komplementär und sinnvoll differenziert, was uns die Möglichkeit gibt, dem Handel und den Fahrern eine breitere Auswahl an Motorradreifen mit einem der jüngsten Produktportfolios der Branche anzubieten.
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