Der Sturm Ylenia fegt mit bis zu 125 km/h über Berlin und Brandenburg hinweg. Die Feuerwehr in der Hauptstadt hat zum zweiten Mal den Ausnahmezustand ausgerufen, am BER wurde die Abfertigung unterbrochen. Sturmtief Orkan
Das Sturmtief „Ylenia“ fegt über Berlin und Brandenburg hinweg und führt am Donnerstag zu einigen Beeinträchtigungen. Wegen einer großen Zahl an Einsätzen rief die Berliner Feuerwehr am Vormittag zum zweiten Mal den Ausnahmezustand aus. Am Hauptstadtflughafen BER wurde zudem die Abfertigung der Flugzeuge unterbrochen.
Eine Unwetterwarnung gilt noch bis Donnerstagabend. Nach einer etwas ruhigeren Phase am Morgen nehme der Sturm wieder an Fahrt auf. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge ist damit zu rechnen, dass es in Berlin und Brandenburg erneut verbreitet zu Böen mit Windstärke 10 kommt, bevor der Sturm am Nachmittag dann etwas nachlässt. Und auch das ist nur eine kurze Pause: In der Nacht zu Samstag ist laut DWD bereits der nächste schwere Sturm zu erwarten.
Mit dem Berufsverkehr und der zunehmend belebten Stadt am Morgen kamen aber wieder viele Alarmierungen zusammen. Gegen 9.00 Uhr rief die Feuerwehr deshalb zum zweiten Mal den Ausnahmezustand aus. Ausnahmezustand bedeutet, dass so viele Alarmrufe eingehen, dass sie nicht mehr wie sonst üblich nacheinander abgearbeitet werden können, sondern andere Prioritäten gesetzt werden. Das kommt häufiger vor.
In den Landkreisen Cottbus, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sei es in der Nacht zwischen 1.00 Uhr und 5.30 Uhr zu etwa 150 Einsätzen wegen umgefallener Bäume gekommen, sagte der Sprecher. Besonders in den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz seien viele Bäume auf die Fahrbahn gefallen.
BER: Passagiere dürfen nicht einsteigen, Gepäck wird nicht bearbeitetDer Flughafen Berlin-Brandenburg BER unterbrach wegen „Ylenia“ am Donnerstagmorgen die Flugzeugabfertigung. Das bedeutet, dass wegen der starken Sturmböen keine Maschinen beladen beziehungsweise entladen werden und zunächst auch keine Passagiere in die Flugzeuge einsteigen können, wie ein Sprecher des BER sagte.
Fernverkehr der Bahn voraussichtlich bis Mittag eingestelltDie Deutsche Bahn hat wegen des Sturms den Fernverkehr in mehreren Bundesländern eingestellt, darunter auch Berlin und Brandenburg, wie das Unternehmen am Donnerstagmorgen mitteilte. Die Einschränkungen dauern voraussichtlich bis zum Mittag an, wie ein Sprecher der Bahn am Donnerstagmorgen mitteilte.
Die Betreuung in den Schulen sei aber sichergestellt, hieß es auf Anfrage. Die Präsenzpflicht pausiert in der Hauptstadt schon wegen der Corona-Pandemie - allerdings muss das Fernbleiben normalerweise wochenweise erfolgen und angemeldet werden.
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