Die Klimabilanz zeigt, der Kohleausstieg muss schneller gehen. In der Lausitz stößt das nicht auf Begeisterung.
BERLIN taz | Harald Altekrüger ist nicht gut auf Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zu sprechen. „Nicht mit uns“, empört sich der CDU-Landrat des Spree-Neiße-Kreises im Südosten Brandenburgs in der ersten Woche des Jahres. Habeck hatte kurz zuvor bekräftigt, für das Lausitzer Kohlerevier einen Kohleausstieg im Jahr 2030 vereinbaren zu wollen.
Dass das politisch kein Selbstläufer wird, ist wohl auch Habeck klar. Sehr bedacht formulierte er, er wolle den früheren Kohleausstieg im Konsens beschließen. Wie eine Anordnung von oben soll das Projekt also nicht daherkommen. Dass Deutschland seine Emissionen stärker senken muss als bisher, ist klar. Die offiziellen Angaben des Umweltbundesamts zur Klimabilanz des vorigen Jahres sind zwar noch nicht da, dafür hat der Thinktank Agora Energiewende schon einmal nachgerechnet. Demnach hat Deutschland sein Klimaziel für 2022 wohl verfehlt, die CO2-Emissionen stagnierten, statt zu sinken. Neben den üblichen Baustellen Verkehr und Heizen gingen die Emissionen auch im Energiesektor nicht mehr zurück.
Australia Latest News, Australia Headlines
Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.
Wenn die Stars des Ostens die Lausitz träumen lassenDie Traditionsmannschaft des 1. FC Magdeburg hat das 8. Bretterknaller-Hallenfußballturnier in der ausverkauften Lausitz-Arena gewonnen. Die 'Legenden' des FC Energie Cottbus werden Letzter - der Stimmung schadet das nicht. Von Thomas Juschus
Read more »
Woidke zu Kohleausstieg: Nennung von Jahreszahl ist zu wenigDie Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums für einen vorgezogenen Kohleausstieg 2030 sorgen in Brandenburg weiter für Unmut. Regierungschef Woidke fordert Verlässlichkeit vom Bund.
Read more »
Jarasch: Strafen müssen sofort auf die Taten folgenDie Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch hat im Zusammenhang mit den Angriffen in der Silvesternacht betont, dass ihrer Ansicht nach vor allem im Jugendstrafrecht Strafen schnell auf die jeweiligen Taten folgen müssen. Für den Umgang mit Jugendgewalt seien klare Grenzen und Perspektiven wichtig. „Zu den klaren Grenzen gehört nicht die Debatte über Strafmaße, die wir jetzt schon wieder haben, sondern dass die Strafen sofort auf die Tat folgen“, sagte die Verkehrssenatorin am Freitag dem RBB-Inforadio. Dazu gehöre aber auch, dass „die Gerichte entsprechend ausgestattet sind“.
Read more »
Die unhöflichste Stadt Deutschlands liegt im Pott – die höflichste gleich danebenIn Warteschlangen vordrängeln, öffentlich laut telefonieren oder Videos schauen und für Fußgänger nicht bremsen: Die Einwohner Essens zeigen laut einer neuen Umfrage die meisten unhöflichen Verhaltensweisen. Dabei liegt das Paradebeispiel direkt daneben.
Read more »