Beim Corona-Gipfel von Bund und Länder sollen bundesweit einheitliche Lockerungsschritte beschlossen werden. Viele davon gelten bereits in den Ländern. Ein Überblick.
Am Mittwoch beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Dabei werden aller Voraussicht nach schrittweise Lockerungen vereinbart, die damit enden sollen, bis zum 20. März alle tiefgreifenden Beschränkungsmaßnahmen aufzuheben. Bereits vor dem Treffen haben etliche Länder im Alleingang Lockerungen beschlossen und umgesetzt.
„Wir sind Team Vorsicht und Team Freiheit, aber nicht Team Stur“, sagte Ministerpräsident Markus Söder nach der Kabinettssitzung. Man gehe alleine nach dem „objektiven Maßstab“ der Gefährlichkeit. Bayern hofft zudem auf „weitere Öffnungsperspektiven“ für die Gastronomie, das Beherbergungswesen sowie für Schankwirtschaften, Clubs und Diskotheken. Allerdings will Söder hier nicht im Alleingang handeln, sondern hofft auf bundesweite Schritte.
In Mecklenburg-Vorpommern gilt seit dem 12. Februar nicht nur die 3G-Regel im Einzelhandel: Erste Lockerungen etwa für die Bereiche Sport, Kultur und Handel hatte es bereits in den Vorwochen gegeben. „Weitere Schritte können im März erfolgen“, sagte Vize-Regierungschefin Simone Oldenburg am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Schwerin, ohne jedoch konkret zu werden.
Damit lockert Sachsen mehr Beschränkungen als ursprünglich geplant. „Was wir heute machen, ist nichts weiter als ein Gleichziehen“, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping , mit Blick auf bereits erfolgte Erleichterungen in anderen Bundesländern, der „Freien Presse“.Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther verkündete einen Tag vor dem Länder-Treffen den Öffnungsplan für sein Land.
„Etwas mehr Normalität in den Schulalltag“Bereits am 7. Februar hat Thüringen einige Beschränkungen aufgehoben, wie der „Mitteldeutsche Rundfunk“ berichtet. So müssen Kontakte etwa in Gaststätten nicht mehr nachverfolgt werden. Zudem ersetzt auch hier in vielen Bereichen die 3G-Regel die bisherige 2G-Regel.
Das Nachbarland Brandenburg bereits weitere Beschränkungen aufgehoben: 2G-Plus gilt nur noch in Bars und Gaststätten, sonst ist 2G ausreichend. Sport unter freiem Himmel kann auch wieder von Ungeimpften betrieben werden, sofern sie einen negativen Test vorlegen.
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