Es war ein bisschen ruhig geworden um Franz Ferdinand, die britischen Indiepop-Überflieger, die 2004 mit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album für Furore sorgten. Und dann in der Folge alles an Awards einheimsten, was es so zu gewinnen gab.
Ihr letztes reguläres Studioalbum „Always Ascending“ stammt aus 2018, das neueste Werk ist ein Best of, heißt „Hits To The Head.“ Am Montagabend gastierten sie damit in der Verti Music Hall.
Nichts da, falscher Alarm. Und das lag vor allem auch an Sänger und Gitarrist Alex Kapranos, einem höchst talentierten und gnadenlos sympathischen Animateur und Entertainer. Der machte schnell deutlich, dass er jeden Song innig liebte, ihn so wild und ausgelassen zelebrieren wollte, als wäre es sein letzter.
Aber ja. Berlin sang mit, groovte und tanzte, wirkte beseelt und happy. Und hatte auch musikalisch allen Grund dazu: die Franz Ferdinand-Klassiker wie „Do You Want To“, „Walk Away“ oder „Curious“, von Platte schon eine Klasse für sich, sie bekamen von Kapranos und Mitmusikern live noch einmal eine dicke Ladung Dynamik und Energie draufgepackt. Und diese Songs, die sind zeitlos, werden auch in zehn Jahren noch wie frisch komponiert klingen, so hörte sich das an.
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