Ein Glas Wasser pro Tag und kaum Medikamente: Die Situation der im Asow-Stahlwerk Verbliebenen sei »schrecklich«, berichten deren Ehefrauen. Die Ukraine wirft Russland vor, Phosphorbomben auf das Werk abgeworfen zu haben.
Mitglieder einer Einheit der ukrainischen Seewache spielen Schach in einem Bunker des Asow-StahlwerksMehrere Ehefrauen der letzten ukrainischen Kämpfer in der Hafenstadt Mariupol haben katastrophale Zustände in dem von russischen Truppen belagerten Asow-Stahlwerk geschildert. Pro Person gebe es nur noch ein Glas Wasser am Tag, sagte eine der Frauen in einem Interview, aus dem ukrainische Medien zitierten.
Sie und die anderen forderten einmal mehr eine Evakuierung aller verschanzten Kämpfer – zuerst der Schwerverletzten unter ihnen. Deren Situation sei »schrecklich«: Manchen fehlten Arme oder Beine, es gebe kaum noch Medikamente oder Betäubungsmittel.In dem Stahlwerk, das seit Wochen von Russen und prorussischen Separatisten umzingelt und beschossen wird, haben sich nach ukrainischen Angaben rund 1000 Verteidiger von Mariupol verschanzt.
Die ukrainische Armee ist weit von Mariupol entfernt und hat derzeit keine Chance, die weitgehend von den Russen eingenommene Stadt zu befreien. »Die Stimmung ist pessimistisch, weil es fast keine Hoffnung auf Rettung gibt«, sagte die Frau eines Kämpfers in dem Interview. »Sie bereiten sich auf den letzten Kampf vor, weil sie nicht an eine diplomatische Lösung glauben.
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