Der Der_BDI-Präsident Russwurm hat dazu aufgerufen, bei der Stromerzeugung vorübergehend wieder stärker auf Kohle zu setzen.
Wenn sich die Versorgungslage im Sommer tatsächlich so schwierig entwickele, wie es aktuell wahrgenommen werde, müsse man die Option sofort ziehen. Ob Deutschland jetzt oder im Winter mehr Kohle verstrome, sei für die CO2-Emissionen nicht erheblich, ergänzte der BDI-Präsident. Aber so sichere man sich zumindest höhere Füllstände in den Gasspeichern.
Der russische Gazprom-Konzern hatte die Liefermengen durch die Pipeline Nord Stream 1 reduziert. Die Bundesnetzagentur bezeichnete die Lage in ihrem täglichen Bericht zur Gasversorgung gestern als angespannt. Netzagentur-Präsident Müller appellierte im ZDF an Verbraucher und Industrie, Gas einzusparen.