Iran: Zorn auf das Regime, nicht auf die Religion | DW | 17.10.2022

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Iran: Zorn auf das Regime, nicht auf die Religion | DW | 17.10.2022
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Mit der Gründung der Islamischen Republik und ihrer religiös begründeten Kleiderordnung ist das Persönliche politisiert worden, schreibt DW-Autor Kersten Knipp – und geht der Frage nach, inwieweit die aktuellen Proteste auch die Religion in Frage stellen.

Junge Frauen, die ihre Kopftücher verbrennen und vor Porträts des geistlichen Oberhaupts des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, den Mittelfinger recken und ihm während Demonstrationen lauthals den Tod wünschen: Die Kundgebungen überwiegend finden ihren vielleicht spektakulärsten Ausdruck in der Wucht, mit der sie auch die religiösen Würdenträger und Symbole des Landes offen herausfordern oder attackieren.

Das Problem dieser Frauen: Eine ausschließlich religiöse - also nicht politische - Deutung des Kopftuchs sei durch die Vorgaben des Regimes, in diesem Fall die Kleidervorschriften, kaum möglich. Frauen, die das Kopftuch aus freien Stücken trügen, könnte ihre Distanz zum Regime äußerlich nur schwer zum Ausdruck bringen.

Religion und Macht: Der frühere Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden, Kassem Soleimani, bei einer religiösen Zeremonie in der Residenz des geistlichen Führers Chamenei

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