Armut, Hunger und Gewalt beherrschen zwölf Monate nach dem Einmarsch der Taliban den Alltag in Afghanistan. Milliardenguthaben der Zentralbank sind für das Land weiter nicht zugänglich.
Leben unter Waffengewalt: Die Taliban unterdrücken die Bevölkerung, vor allem Frauen und Mädchen haben keine Freiheiten mehr.Dutzende Männer kauern vor dem Passamt in Kabul entlang einer Mauer im Staub. Die meisten haben Klarsichtfolien voller Unterlagen mitgebracht – in der Hoffnung, Reisedokumente zu erhalten, die ihnen die Ausreise ausmöglich machen.
Wer sich ihnen in den Weg stellt, muss mit dem Schlimmsten rechnen. Die Unzufriedenheit ist groß. Auf die tiefe Wirtschaftskrise und landesweite Hungersnot haben die neuen Machthaber in Kabul auch zwölf Monate nach ihrem Einmarsch in der Hauptstadt keine Antwort gefunden.Standort erkennen Aus Sorge davor, die regierenden Islamisten zu stärken, ist die internationale Hilfsbereitschaft stark gesunken. Seit Jahresbeginn versuchen die Vereinten Nationen, 4,4 Milliarden Dollar für das Land aufzutreiben. Zugesagt wurde bisher die Hälfte. Erst 600 Millionen Dollar wurden tatsächlich bereits zur Verfügung gestellt.
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