Kehrtwende nach Foltervorwurf in Frankreich: Ehemann auf freiem Fuß
Im Fall der mutmaßlichen Freiheitsberaubung einer Deutschen in Ostfrankreich hat der zuständige Staatsanwalt eine Kehrtwende verkündet. −Foto: Jean-Christophe VERHAEGEN / AFPeiner Deutschen in Ostfrankreich hat der zuständige Staatsanwalt eine Kehrtwende verkündet. Der ebenfalls deutsche Ehemann sei ohne Anklage freigelassen worden, sagte Olivier Glady am Dienstagabend.
Es gebe „keine Beweise“, die eine weitere Ermittlung gegen den Mann rechtfertigen würden, das Entführungsszenario habe „nie stattgefunden“.aufgefunden worden war. Sie hatte behauptet, seit 2011 in der gemeinsamen Wohnung gefangen gehalten worden zu sein. Der Ehemann bestritt dies jedoch.Wie Glady nun der Nachrichtenagentur AFP sagte, verließ der zuvor wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung in Polizeigewahrsam genommene Mann die Polizeistation am Dienstagabend „zwischen 20.
Zu dem Fall hatte es zuvor aus Polizeikreisen geheißen, der Deutsche werde verdächtigt, seine Frau jahrelang eingesperrt und gefoltert zu haben. In der Wohnung des Paares sei eine „Folterbank“ entdeckt worden. Das Zimmer, in dem das mutmaßliche Opfer entdeckt wurde, sei gesichert gewesen. Laut dem Staatsanwalt diente der Maschendraht an den Zimmerfenstern jedoch offensichtlich dazu, „die zehn Katzen, die in der Wohnung des Paares lebten, am Entkommen zu hindern“.
Der aktuelle Stand der Ermittlungen scheine „vom Schreckgespenst eines Blaubarts der Moselregion wegzuführen“, sagte Glady bereits am Montagabend mit Blick auf ein französisches Märchen über einen wohlhabenden Mann, der seine Frauen ermordet.
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