Ein Drittel weniger Frühgeburten in der Corona-Pandemie? Weniger Stress und ein gesünderes Leben im Lockdown hätten dafür gesorgt, dass Frauen ihre Kinder nicht mehr so häufig vorzeitig zur Welt bringen, so der Ludwigsburger Kinderarzt Meyburg.
Rund 60.000 Frühchen kommen jedes Jahr auf speziellen Stationen zur Welt. In den vergangenen beiden Jahren ist die Zahl um ein Drittel zurückgegangen.Die Zahl der Frühgeburten ist nach Angaben eines Kinderarztes in der Pandemie um im Schnitt ein Drittel zurückgegangen.
Diese Beobachtung in den Jahren 2020 und 2021 bedeute aber nicht, dass jetzt alle Schwangeren auf soziale Kontakte und ihre Arbeit verzichten sollten. „Man kann die Frauen doch nicht zurück ins 19. Jahrhundert schicken - das kann ja keiner wollen.“ Andere Ärzte halten die Erkenntnisse Meyburgs mit Blick auf anders lautende Studien für nicht genügend belegt.
Die allerkleinsten in der 22. Woche mit weniger als 500 Gramm Geborenen haben laut Meyburg geringe Überlebenschancen. In Ludwigsburg sterben ein bis drei von jährlich 50 bis 60 sehr kleinen Frühchen unter 1500 Gramm Geburtsgewicht - bei 2600 Geburten im Jahr. „Wir sind da in einem Grenzbereich, in dem das Ärzteteam mit den Eltern spricht, ob eine Therapie im Blick auf mögliche Behinderungen des Kindes sinnvoll ist“.
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