Nach Tschernobyl jetzt auch noch Saporischschja! Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat die Verbindung zum größten europäischen Atomkraftwerk in der Ukraine verloren. IAEA-Chef Rafael Grossi teilte am Mittwoch mit, dass die Datenverbindung zu den Überwachungsgeräten in Saporischschja abgebrochen sei.
Die IAEA meint, dass das radioaktive Material trotz des Stromausfalls weiterhin sicher gelagert werden kann. Die Stromversorgung sei zwar grundsätzlich ein wesentlicher Sicherheitsfaktor, schrieb die Organisation am Mittwoch auf Twitter. In Tschernobyl seien die abgebrannten Brennelemente jedoch in ausreichend großen Kühlbecken, die auch ohne Elektrizität genug Wärme ableiten würden, hieß es.
Das sieht auch Heinz Smital, Nuklear-Experte bei Greenpeace so: „Wenn jetzt die Dieselaggregate auslaufen, kommt es nicht unbedingt unmittelbar zu einer radioaktiven Freisetzung. Selbst wenn sich dann Brennelemente erhitzen, hat man noch Zeit, Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Smital zu BILD. Bei Putins Krieg gegen die Ukraine ist die Anlage von Europas größtem Atomkraftwerk unter Beschuss geraten Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de zu BILD: „Aktuell besteht keine Gefahr für Mitteleuropa. Die eiskalte Luft zieht nach Süden, auf die Krim, in Richtung Türkei über das Schwarze Meer, eventuell am Wochenende ist auch der Balkan betroffen.
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