In der Ukraine halten die Kämpfe um die Stadt Sjewjerodonezk im Osten an.
Der Generalstab in Kiew teilte mit, russische Truppen hätten die Stadt mit Artillerie beschossen und ukrainische Soldaten zurückgedrängt. Präsident Selenskyj erklärte, in Sjewjerodonezk werde buchstäblich um jeden Meter gekämpft. Nach Angaben eines Regionalgouverneurs haben russische Truppen zudem eine weitere der drei Brücken zwischen Sjewjerodonezk und der Nachbarstadt Lyssytschansk zerstört.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf unterdessen den russischen Streitkräften vor, in dem Krieg Streumunition eingesetzt zu haben. Amnesty hat laut eigenen Angaben Beweise für mindestens sieben solcher Angriffe in der zweitgrößten Stadt des Landes, Charkiw. Der Einsatz von Streumunition ist international geächtet..