Neben den Dauerbrennern der Werbung – Lebensmittel und Konsumgüter – verdreifachten sich die Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände und Software im Januar. Auch der Markt für Stimmungsaufheller und Schlafmedikation wurde angekurbelt.
Procter & Gamble führt im Januar 2022 die Liste der Werbungtreibenden mit Brutto-Werbeausgaben in Höhe von 85,758 Millionen Euro zwar an, sinkt aber um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Der Anteil des Komsumgüterkonzerns an den gesamten von Nielsen erhobenen Brutto-Werbeaufwendungen aus Deutschland lag bei 3,3 Prozent und somit deutlich vor dem zweitplatzierten Unternehmen Ferrero mit 1,4 Prozent.
Klarer Sieger im Produktgruppen-Ranking ist der Lebensmitteleinzelhandel mit Brutto-Werbeausgaben in Höhe von 193,731 Millionen Euro und einem Anteil an den gesamten Brutto-Werbeaufwendungen von 7,5 Prozent, gefolgt von den Online-Dienstleistern mit 125,638 Millionen Euro und der Unternehmens-Werbung mit 121,255 Millionen Euro .
Den größten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr erzielte die Produktgruppe Software mit einem Plus der Werbeaufwendungen von 212,3 Prozent und Ausgaben von 26,443 Millionen Euro. Ebenfalls verdreifacht haben sich die Werbeausgaben für Möbel und Einrichtungsgegenständen mit einem Anstieg von 210,8 Prozent auf 106,314 Millionen Euro. Die Produktgruppe „Finanzen Firmen-/Image-Werbung“ erzielte einen Zuwachs von 203,8 Prozent auf 13,658 Millionen Euro.
Mit 106,2 Prozent haben sich auch die Werbeausgaben für die Produkte zur Beruhigung, Schlafmittel und Stimmungsaufheller im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. 13,292 Millionen Euro wurden im Januar investiert. Verlierer ist die Kategorie Mobilnetz. Die Aufwendungen der Produktgruppe haben sich mit einem Minus von 54,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als halbiert auf 13,878 Millionen Euro.Produktgruppe
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