Auf seiner Japan-Reise hat HendrikWuest ein Café besucht, in dem nur Roboter-Kellner die Getränke bringen. Der Ministerpräsident kann sich das Konzept auch in NRW gut vorstellen - ausgerechnet als Mittel gegen soziale Einsamkeit.
Wenn sich ein Ministerpräsident aus Nordrhein-Westfalen und der Oberbürgermeister aus München zufällig im fernen Tokio treffen, muss es sich um einen Ort von besonderem Interesse handeln. Und tatsächlich: Im Avatar Robot Café geben sich Besucher aus aller Welt die Klinke in die Hand, so auch Hendrik Wüst und Dieter Reiter . Die beiden Politiker aus Deutschland interessieren sich für ein Inklusionsprojekt, das es so wohl nur hier gibt.
In diesem Café an einer belebten Straßenkreuzung in Tokio bedienen Roboter die Gäste, nehmen Bestellungen auf und bringen Essen und Getränke an den Tisch. Gesteuert werden die Maschinen dabei von Menschen, die zum Teil hunderte Kilometer weit weg sind. Menschen mit schweren körperlichen Einschränkungen, die von ihrer Wohnung aus mit den Gästen in Tokio sprechen können. Digitale Technik und Robotik machen es möglich.
"Auf der Welt gibt es auch andere Kinder, denen es so geht wie mir, die auch nicht arbeiten können. Und deshalb möchte ich gerne diese Ideen verbreiten." Die Technik schlägt dabei die Brücke zwischen den Gästen vor Ort und den digitalen Kellnern daheim. Mühelos lässt sich mit den Roboter-Piloten sprechen, auch auf Englisch.Dabei geht es nicht nur um die Bestellung, sondern auch um Konversation. Während des Essens können sich die Menschen vor Ort mit denen in der Ferne unterhalten. Auf einem Bildschirm am Tisch erscheint die Speisekarte, der kleine Roboter am Tischende bewegt den Kopf und die Arme.
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