Ein neues Münchner Projekt soll verhindern, dass zu einer Geldstrafe Verurteilte, die nicht zahlen können, in Haft genommen werden.
Das bayerische Justizministerium legt ein Programm auf, mit dem sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen vermieden werden sollen. Von September an soll das Münchner Projekt"Aufsuchende Sozialarbeit" nach Möglichkeit verhindern, dass zu einer Geldstrafe Verurteilte, die nicht zahlen können oder wollen, in Haft genommen werden, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.
Die Gerichtshilfe könne Vorschläge für Ratenzahlungen unterbreiten oder den Kontakt zu sogenannten Haftvermeidungsprogrammen herstellen. Bereits seit 2005 können Verurteilte ihre Geldstrafe mit dem Programm"Schwitzen statt Sitzen" auch durch gemeinnützige Arbeit verbüßen. Seit drei Jahren gibt es zudem ein Programm, in dem Vermittlungsstellen bei der Ausarbeitung von Ratenzahlungsplänen Hilfe leisten.
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