In der Ostukraine rücken die russischen Truppen offenbar in die Stadt Sjewjerodonezk vor. Mehr zu den Entwicklungen des russischen Kriegs in der Ukraine finden Sie in unserem Newsblog:
Montag, 30. MaiDer Gouverneur der Provinz Luhansk sagte, die Situation sei sehr schwierig. Russische Soldaten bewegten sich in Richtung Stadtzentrum. Sjewjerodonezk steht seit Wochen unter massivem russischen Beschuss. Nach ukranischen Angaben ist die Infrastruktur der Stadt zerstört, die Einwohner hätten weder Gas noch Wasser. Dem Gouverneur zufolge sind in der benachbarten Stadt Lyssytschansk Evakuierungen angelaufen.
Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten, verständigten sich das Auswärtige Amt, das Bundesinnenministerium und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien auf die gefährdeten Personengruppen. Dies seien von politischer Verfolgung bedrohte Menschenrechtsverteidiger, Oppositionelle, Mitarbeitende von Menschenrechtsorganisationen und Wissenschaftler, aber auch konkret gefährdete Journalisten.
Die Behörde in Brüssel regt an, zunächst nur auf die Einfuhr von Öl zu verzichten, das per Schiff geliefert wird. Damit wäre der Transport durch die Druschba-Pipeline von einem Embargo ausgenommen - und Russland könnte seine Lieferungen in die EU fortsetzen. Über die Pipeline wickeln russische Ölkonzerne rund ein Drittel ihrer Geschäfte in der Europäischen Union ab.
Das Foto zeigt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj laut Präsidialamt bei einem Besuch in der Region Charkiw am 29.05.2022. Es gebe heftigen Beschuss, in der Stadt tobten Nahkämpfe, teilten die ukrainischen Regionalbehörden am Sonntag mit. Die Stromversorgung in der Stadt fiel aus. Es gab auch keine Mobilfunkverbindung. Zugleich verstärkten russische Truppen ihre Angriffe auf das nahe gelegene Lyssytschansk, das unter Dauerbeschuss lag.+++ Die Türkei erhebt nach den ersten Gesprächen mit Schweden und Finnland offenbar weiterhin Einwände gegen deren NATO-Beitritt.
Der kommissarische Leiter der russisch-orthodoxen Auslandskirche, Metropolit Mark, sagte der"Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", er halte den Krieg für ein Verbrechen. Der Krieg werde die orthodoxe Kirche nicht zum Guten verändern. Auf beiden Seiten kämpften orthodoxe Gläubige. Das sei herausfordernd und führe in manchen Gemeinden zu Konflikten, erklärte der Vorsteher der Diözese Berlin und Deutschland.
+++ Russlands Präsident Putin sieht nach Einschätzung des Militärexperten Carlo Masala derzeit keinen Grund zu Verhandlungen mit der Ukraine.
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