Immerhin: Es wird bewegte Bilder von der Frauen-WM geben. Das verspricht jetzt die FIFA.
Beim TV-Streit um die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ist weiterhin keine Einigung in Sicht - aber zumindest gibt es jetzt eine Notlösung. Plan B des Fußball-Weltverbandes sind Live-Übertragungen im Internet. Es werde"keinen Blackout" geben, versicherte ein FIFA-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.
Damit bestätigte die FIFA erstmals öffentlich, dass bei einem endgültigen Scheitern der Verhandlungen die WM-Übertragung auf der hauseigenen Internet-Plattform die Alternative zur klassischen Fernsehübertragung ist. Auf FIFA+ werden seit April des vergangenen Jahres Spiele gestreamt. Der Hinweis auf mögliche Internet-Übertragungen kann aber in dem beispiellos öffentlich ausgetragenen TV-Streit auch als Drohung in Richtung der Sender angesehen werden.
Bisher liefen die Übertragungen der großen Turniere hierzulande immer bei ARD und ZDF, die auch bei der Ausschreibung für die WM 2022 das beste Angebot für den deutschen TV-Markt abgegeben hatten, wie Sender-Verantwortliche betonen. Der FIFA war die Offerte aber zu gering. Präsident Gianni Infantino forderte öffentlich mehr Geld, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Gesichert ist nur, dass es um einen mittleren einstelligen Millionenbetrag geht.
Problematisch wäre eine reine FIFA+-Übertragung zudem für Menschen in Gebieten mit schlechten Internet-Anschlüssen. Und für ältere Personen, die kein Internet nutzen oder mit der Bedienung von Streaming nicht vertraut sind. Dass die Einschaltquoten so hoch wie im klassischen Fernsehen wären, gilt als extrem unwahrscheinlich.
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