Sie verloren ihre Gesundheit, Jobs, Familien und häufig auch die Wohnung: In Bangkok rutschen immer mehr Menschen in die Armut, vor allem ältere ab 50. Der Staat lässt sie im Stich, Suppenküchen sind ihre letzte Zuflucht.
Im Lauf eines Lebens machen Menschen Fehler. Sie biegen falsch ab. Es geschehen ihnen Dinge. Manchmal passiert die größte Scheiße, und man hat keinen Einfluss darauf, wie zum Beispiel, von einem Auto angefahren zu werden oder den Job am Fließband zu verlieren.
Das Wichtige sei, sagt Helferin Atchara Sorawaree, dass jeder Mensch ein System um sich hat, das ihn oder sie zurückholt in ein Leben, das okay ist. Das könne die Familie sein, Freundinnen, Freunde, staatliche Unterstützung. »Wir alle brauchen von Zeit zu Zeit jemanden, der uns unter die Arme greift. Die Menschen, die wir jeden Dienstag treffen, haben solche Menschen lange nicht gehabt.
Tempeln. Arbeitete manchmal auf dem Bau. Nach dem Unfall hatte er kein Geld mehr, keine Wohnung, keinen Job. Es dauerte eineinhalb Jahre, ehe er wieder halbwegs laufen konnte, erzählt er. Prawet begann zu trinken, Reisschnaps meist, merkte, dass er, wenn er die Flasche ansetzt, sie nicht mehr absetzt, ehe sie leer getrunken ist. Prawet ist 52 Jahre alt, seine Familie, sagt er, wolle nichts von ihm wissen. Er lebt jetzt auf der Straße. »Ich habe viele gesehen, die von Autos angefahren worden sind, die dann alles verloren haben«, erzählt er. »Die stehen dann jeden Dienstag hier in der Schlange, so wie ich.
Die Schlange der Bedürftigen baut sich an diesem Dienstagnachmittag im November langsam auf. Entlang des Kanals der Trok Sakae Straße, in Bangkoks Bezirk Phra Nakhon. Es werden immer mehr, irgendwann etwa 500 Männer und Frauen im Alter zwischen 50 und 80. Die Jüngeren seien zu stolz, sich hier in die Reihe zu stellen, um sich helfen zu lassen, sagt Prawet. Und es seien besonders viele Alte, die Hilfe benötigten.
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