Österreich ist zwar landschaftlich ein sehr schönes Land, allerdings auch ziemlich zubetoniert und zersiedelt. Wieso keine Besserung zu erwarten ist Österreich-Kolumne CathrinKahlweit
, so schön es allgemein ist, ziemlich zubetoniert und zersiedelt. Gerade erst wurde wieder eine Studie publiziert, die das belegt: Die Naturschutzorganisation WWF hat den Bodenverbrauch aller neun Bundesländer untersucht. In fünf Ländern ist der Bodenverbrauch stark gestiegen, und nicht etwa gesunken - wie man hoffen oder erwarten könnte in einer Zeit, in der allgemein bekannt ist, dass die Versiegelung von Böden eins zu eins zur Erhitzung der Erde beiträgt.
Aber klar, man muss ja schöne, breite Straßen für die steigende Zahl benzinfressender SUVs statt Fahrradwege für weltfremde Hippies mit Lastenfahrrädern bauen. Und schicke Einfamilienhäuser, am liebsten mit Pool und manikürtem Rasen anstelle von Niedrigenergie-Mehrfamilienhäusern für zauselige Klimapessimisten. Und Einkaufszentren auf die grüne Wiese stellen, anstatt Innenstädte zu beleben.
Klischees? In Niederösterreich ist 2022 der Bodenverbrauch um 2,3 Hektar pro Tag gestiegen. Obwohl die Landesregierung, damals noch allein in ÖVP-Hand, im vergangenen Jahr einen"Bodenbonus" ausrief. Plätze sollten entsiegelt werden; Gemeinden, Städte oder Vereine zur Wiederherstellung von Lebensraum wie Grünflächen, Ackerflächen und Wiesen bis zu 50 Prozent der Entsiegelungskosten erhalten. Naja.
In Oberösterreich sind die Zahlen noch desaströser. Dort ist der Bodenverbrauch laut WWF im Vergleich zum Vorjahr um zwei Drittel auf 4,25 Hektar pro Tag gestiegen. Die schwarz-blaue Landesregierung in Linz bestreitet die Daten praktischerweise. So muss sie sich damit nicht auseinandersetzen. Diese Kolumne erscheint auch im Österreich-Newsletter, der die Berichterstattung der SZ zu Österreich bündelt.
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