Am Jahrestag der Angriffe in Rostock-Lichtenhagen von 1992 fordern Politik und Zivilgesellschaft mehr Einsatz gegen Rassismus – und für Geflüchtete.
BERLIN taz | Es sind Worte der Mahnung – und der Appelle. 30 Jahre nach den rassistischen Angriffe auf das Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen, die frühere Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber, forderten am Montag Politiker:innen und Zivilgesellschaft Konsequenzen.
Rostock-LichtenhagenDer Angriff auf das „Sonnenblumenhaus“, die Aufnahmestelle für Geflüchtete in Rostock-Lichtenhagen, jährt sich dieser Tage zum 30. Mal. Rassismus ist bis heute ein gesellschaftliches Problem – mit dem wir uns über die gesamte Woche beschäftigen werden. Am 24. August sprechen wir auch in einem taz talk mit Gästen darüber. Alle Texte finden Sie auf taz.de.
Heute sei die Gesellschaft stärker und gefestigter. „Dennoch mahnt der Pogrom: Wir müssen alle Antirassist*innen und die wehrhafte Demokratie sein. Gleichzeitig müssen wir noch bestehende rassistische Strukturen aufbrechen“, so Alabali-Radovan. Dafür arbeite sie als Antirassismus-Beauftragte.
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