'Königin' bittet zum Showdown: Politt donnert mit Hoffnungen durch die Hölle
Paris-Roubaix ist eine brutale Härteprüfung für Mensch und Material. Die deutschen Radsport-Hoffnungen in der"Hölle des Nordens" ruhen vor allem auf Nils Politt. Nach 256,6 Kilometern wird der Sieger im Velodrom von Roubaix gekürt, 54,5 davon führen über das berüchtigte Kopfsteinpflaster.
Die "Hölle des Nordens" empfing Nils Politt mit all ihren Schrecken. Dauerregen verwandelte das raue Kopfsteinpflaster im Norden Frankreichs in eine rutschige Matschpiste, als sich der deutsche Radprofi durch seine ersten Trainingskilometer vor der 120. Ausgabe von Paris-Roubaix kämpfte. Die Vorfreude auf einen der Saisonhöhepunkte verging Politt trotzdem nicht.
Nach 256,6 Kilometern wird der Sieger im Velodrom von Roubaix gekürt, 54,5 Kilometer davon führen über das berüchtigte Kopfsteinpflaster, das das Rennen zu einer besonderen Tortur macht. Politt glaubt an seine Chance. Dass sich das Wetter bessern soll, kommt ihm entgegen. "Roubaix ist gefährlich genug. Ich bin froh, dass es trocken bleiben soll", sagte Politt.Paris-Roubaix, ein Rennen voller Legenden.
Kein Streckenabschnitt ist so gefürchtet wie die enge Schneise durch den Wald von Arenberg. "Man erreicht das Pflaster mit 60 km/h. Dann merkt man erst, wie man durchgeschüttelt wird", sagte Politt über die 2,3 Kilometer lange Rumpelpiste, die keinen Fehler verzeiht: "Es ist dort wie ein Finale. Jeder weiß, dass er dort vorne sein muss. Die Positionierung ist ganz wichtig." Das gilt allgemein für alle Pave-Passagen.
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