Massenansturm von Touristen: Italien-Urlaubsort richtet „rote Zonen“ ein und verhängt Strafen
Die italienische Riviera zwischen Cinque Terre, Genua und Sanremo wird bei Touristen aus aller Welt immer beliebter. Portofino greift wegen des Ansturms der Urlauber jetzt durch.
München/Portofino - Steile Klippen, bunte Häuschen, türkisfarbenes Meerwasser: Portofino ist einer der Instagram-Hotspots an der italienischen Riviera schlechthin. Die Beliebtheit bei Touristen sorgt für teils explodierende Hotel-Preise in dem ehemaligen Fischerdorf am Golfo del Tigullio. Und damit freilich für hohe Einnahmen für Gastronomie und Hotellerie.Aber: Der Massenansturm der Urlauber hat, wie so oft im Tourismus-Segment, auch eine Kehrseite.
Hier ist es Touristengruppen künftig schlicht verboten, stehen zu bleiben. Heißt konkret: Von morgens bis 18 Uhr abends dürfen Touristen auf dem Hauptplatz von Portofino, dem Piazza Martiri dell‘Olivetta, zwar flanieren, einkaufen und in Restaurants einkehren. Sie dürfen aber keine Versammlungen bilden, weil ansonsten besagter Piazza vor dem kleinen Hafen innerhalb kürzester Zeit verstopft ist.
„Gruppen von Kreuzfahrttouristen sorgen für Staus auf den engen Gassen. Sie geben hier kaum etwas aus, verursachen aber viele Unannehmlichkeiten“, wird der Inhaber eines Restaurants aus Portofino zitiert. Nach dem jüngsten per Bus Grenzen überschritten worden seien. Auch die idyllischen ehemaligen Fischerdörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore werden mittlerweile von Urlaubern regelrecht geflutet.
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