Infolge der Razzien gegen eine mutmaßliche »Reichsbürger«-Terrorzelle rücken auch rechtsextreme Soldaten in den Fokus. Derweil liefert ein Medienbericht neue Details zu beschlagnahmten Waffen.
Högl sagte, die Prozesse gegen mutmaßlich extremistische Soldaten seien zu langwierig: »Momentan dauern die Verfahren viel zu lang, bei den Truppendienstgerichten oft jahrelang. Rund ein Viertel der Richterstellen ist seit Jahren nicht besetzt.« Und auch die Wehrdisziplinaranwaltschaft, die die Verfahren führt, müsse mehr Personal bekommen.
Vertreter des Bundeskriminalamts, der Bundesanwaltschaft und des Verfassungsschutzes informierten am Montag Abgeordnete des Bundestags in mehreren Ausschüssen in Berlin über den Stand des Verfahrens gegen die mutmaßliche Terrorgruppe. Nach Angaben von Teilnehmerinnen und Teilnehmern trugen die Ermittler dort auch eine neue Zwischenbilanz vor, was sie bei der Razzia alles gefunden haben.
Entdeckt wurde auch eine sechsstellige Summe an Bargeld. Außerdem soll ein Hinweis auf ein Schließfach in der Schweiz aufgetaucht sein, in dem 120 Goldbarren lagern – im Wert von rund sechs Millionen Euro.
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