Ringen bis zur letzten Minute: FDP will AKW-Reserve

Australia News News

Ringen bis zur letzten Minute: FDP will AKW-Reserve
Australia Latest News,Australia Headlines
  • 📰 CityReport
  • ⏱ Reading Time:
  • 86 sec. here
  • 3 min. at publisher
  • 📊 Quality Score:
  • News: 38%
  • Publisher: 61%

Energiewende: Ringen bis zur letzten Minute: FDP will AKW-Reserve

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.Nun soll am 15. April nach rund 60 Jahren Schluss sein mit der Nutzung der Kernenergie hierzulande. 2002 beschloss die rot-grüne Regierung ein Ende der Atomstromproduktion nach einer „Regellaufzeit“ von 32 Jahren pro Kraftwerk. Neubauten waren nicht mehr erlaubt. Acht Jahre später verlängerte die CDU/CSU/FDP-Koalition die Laufzeiten wieder.

Die Atomkraft habe keine Zukunft, sagte Ex-Umweltminister Trittin dem „Tagesspiegel“. Schon heute sei AKW-Strom vier- bis fünffach so teuer wie Strom aus Solar- und Windkraftanlagen. Weltweit würden nicht einmal fünf Prozent der Energie durch Atomkraft produziert. „Atomkraft ist eine Nischentechnologie“, sagte der Umweltminister der Jahre 1998 bis 2005.

FDP-Vize Wolfgang Kubicki kritisierte den Atomausstieg hingegen scharf. „Die Abschaltung der weltweit modernsten und sichersten Atomkraftwerke in Deutschland ist ein dramatischer Irrtum, der für uns noch schmerzhafte ökonomische und ökologische Konsequenzen haben wird“, warnte Kubicki in den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Die FDP wirbt nun damit, die drei AKW zumindest noch in Reserve zu halten und nicht sofort mit dem Rückbau zu beginnen.

Wie andere Wirtschaftsverbände hadert auch der Mittelstand mit dem Aus der Kernkraft und befürchtet negative Folgen für die Unternehmen. „Der Atomstrom war bisher relativ günstig und insbesondere der versorgungssicherste“, sagte Markus Jerger, Vorstand des Mittelstandsverbandes BVMW den Funke-Zeitungen. Aktuell habe Deutschland weltweit die höchsten Energiepreise. „Und manche Branchen gehen deshalb auf den Knien.

Aus Sicht des Geschäftsführers des TÜV-Verbands, Joachim Bühler, hätten die drei AKW noch „bis Ende des Jahrzehnts sicher weiterlaufen können“. „Die Anlagen befinden sich in einem sehr guten Zustand“, stellte Bühler in der „Bild“-Zeitung fest. Sie seien 1988 und 1989 in Betrieb genommen worden und für eine Betriebsdauer von mindestens 40 Jahren ausgelegt.

We have summarized this news so that you can read it quickly. If you are interested in the news, you can read the full text here. Read more:

CityReport /  🏆 59. in DE

Australia Latest News, Australia Headlines

Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.

Umfrage: Fast zwei Drittel gegen AKW-AbschaltungUmfrage: Fast zwei Drittel gegen AKW-AbschaltungIn wenigen Tagen sollen die letzten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Aber: Laut einer YouGov-Umfrage sprechen sich aber auch viele für eine Verlängerung der Laufzeit aus.
Read more »

Habeck vor AKW-Ende: „Werden bis 2030 zu 80 Prozent erneuerbare Energien haben“Habeck vor AKW-Ende: „Werden bis 2030 zu 80 Prozent erneuerbare Energien haben“Wenige Tage vor der Abschaltung der letzten deutschen Atomkraftwerke hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck unterstrichen, dass die Energieversorgung sicher sei. Die Atomkraftwerke hätten eigentlich schon Ende vergangenen Jahres vom Netz gehen sollen. Am kommenden Samstag sollen sie nun endgültig heruntergefahren werden.
Read more »

Habeck über Atomausstieg: AKW-Abschaltung „unumkehrbar“Habeck über Atomausstieg: AKW-Abschaltung „unumkehrbar“Am Samstag werden die letzten drei deutschen AKWs abgeschaltet. Und abgerissen, erklärt Wirtschaftsminister Habeck. Zuvor hatte sich die FDP wieder quergestellt.
Read more »

Wirtschaft warnt vor Risiken durch AKW-AbschaltungWirtschaft warnt vor Risiken durch AKW-AbschaltungAm kommenden Samstag sollen die drei letzten Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz gehen, Bundeswirtschaftsminister Habeck erklärte dies für unumkehrbar. Aus der Wirtschaft jedoch kommen Warnungen vor Gefahren für Energieversorgung und Klimaschutz.
Read more »

DIHK mit scharfer Kritik: Nach AKW-Ende drohen hohe Preise und VersorgungslückenDIHK mit scharfer Kritik: Nach AKW-Ende drohen hohe Preise und VersorgungslückenAm Samstag sollen die letzten drei deutschen Atomkraftwerke endgültig vom Netz gehen. Die DIHK warnt vor Versorgungsengpässen und steigenden Energiepreisen. Deutschland sei „noch nicht über den Berg“ und auf alle Energieträger angewiesen. Eine Einschränkung stelle ein unbekanntes Risiko dar.
Read more »



Render Time: 2025-02-27 23:34:43