Forderungen nach einem Böllerverbot mehren sich: In Leipzig starb ein Jugendlicher in der Silvester-Nacht, in Gotha verlor ein Mann beide Unterarme. Einsatzkräfte wurden gezielt mit Pyrotechnik angegriffen. ⬇️
Schwere Unfälle und Straftaten mit Feuerwerkskörpern sowie Angriffe auf Einsatzkräfte haben die Silvesternacht in Deutschland überschattet. Ein 17-Jähriger in Leipzig verletzte sich beim Einsatz von Pyrotechnik so schwer, dass er im Krankenhaus starb, wie die Polizei mitteilte.
. Es kam zu mehreren Zimmerbränden. Im oberbayerischen Tacherting wurde ein Stadel durch eine Rakete in Brand gesteckt. Im mittelfränkischen Erlangen biss ein in Panik entlaufener Hund einen Zehnjährigen. Das Kind erlitt schwere Gesichtsverletzungen und musste ins Krankenhaus.In Lohberg im Landkreis Cham sprengten Unbekannte einen Stromverteilerkasten für die örtliche Straßenbeleuchtung mit Böllern.
Feinstaub in der Atemluft führt zu schweren gesundheitlichen Folgen, wie Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist für zehntausende vorzeitige Todesfälle pro Jahr in Deutschland verantwortlich.Umwelthilfe macht Innenministerin persönlich verantwortlich "Bundesinnenministerin Faeser hat trotz unserer Warnungen und trotz einer klaren Mehrheit der Menschen für ein absolutes Böllerverbot die schrecklichen Folgen dieser Nacht zu verantworten", sagte Resch. Deutschland habe "eine Aggressivität in einer noch nie dagewesenen Form" erlebt. "Es ist eine Minderheit, die die Silvesternacht ausnutzt und mit Pyrotechnik die große Mehrheit terrorisiert.