Selenski vergleicht den Krieg mit der „Endlösung“. Demokratien haben diese Geschichtsklitterung nicht nötig – und es beleidigt die Holocaust-Opfer.
Über Mariupol liegt dunkler Rauch. Auf den wenigen Bildern, die uns noch erreichen, sieht man brennende Apartments in großen Wohnblöcken. Andere Wohnungen zeigen sich schwarzen Höhlen gleich, sie sind vom Feuer verzehrt, ohne Fenster und unbewohnbar. Die russische Militärmaschine hat nicht nur Wohnhäuser getroffen, sondern auch eine Geburtsklinik und das städtische Theater. Niemand kennt die Zahl der Toten unter den Zivilisten.
Und doch sollten wir uns davor hüten, vorschnell Vergleiche zu ziehen. Schon gar nicht mit dem Holocaust, dem sechs Millionen Jüdinnen und Juden zum Opfer fielen, ja dessen Ziel die Ermordung eines ganzen Volkes war.
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