Die Diskussion um das Renteneintrittsalter blende Manches aus, sagt Florian Blank von der Hans-Böckler-Stiftung. Er fordert, mehr über die Gestaltung von Arbeit zu sprechen.
taz: Herr Blank, neue Zahlen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigen, dass weniger Menschen im höheren Alter im Beruf bleiben. Das hat eine Debatte über das Renteneintrittsalter ausgelöst.
Ähnlich äußerte sich Bundeskanzler Olaf Scholz . Er sagte, es gelte den Anteil derer zu steigern, die wirklich bis zum Renteneintrittsalter arbeiten können – was vielen bis heute schwerfalle. CSU-Politiker Stefan Müller kommentierte sogleich, damit beginne die SPD, „ihr Prestigeprojekt Rente mit 63 abzuwickeln“.
Es gibt verschiedene Stellschrauben, um das Rentensystem in Einklang zu bringen: Man kann über den Beitragssatz, die Leistungshöhe und den Renteneintritt nachjustieren. Die Ampelkoalition hat festgelegt, den Beitragssatz in dieser Legislaturperiode nicht über 20 Prozent ansteigen zu lassen – das sollten sie vermutlich auch erreichen. Das Rentenniveau soll über 2025 hinaus stabilisiert werden. Und das Renteneintrittsalter soll nicht länger angehoben werden.
Was wären sinnvolle Maßnahmen, die statt einer Flexibilisierung getroffen werden können, um Menschen länger im Beruf zu halten?
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