Streeck entwarnt: „In China entsteht kein neues Virus“ – Sorge um Mutationen unbegründet?
Der Virologe Hendrik Streeck gibt im Merkur-Interview Entwarnung wegen der Corona-Lage in China und erklärt, warum Mutationen kein Grund zur Sorge sind.Der Virologe Hendrik Streeck, Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung, gibt im Interview Entwarnung und erklärt, warum Mutationen kein Grund zur Sorge sind.
Um das zu verstehen, ist es am einfachsten, sich zu versinnbildlichen, was das Virus „will“: leichtere Übertragbarkeit, dem Immunsystem entkommen und dabei die eigene Fitness nicht verlieren. Krank machende Eigenschaften gehören nicht auf die „Wunschliste“ des Virus. Die Omikron-Variante ist so ein Beispiel dieser Entwicklung. Aber egal wie sich das Virus weiterentwickelt, wir haben immer eine Teilimmunität durch die Impfung oder vergangene Infektionen.
Die Impfung gibt einen Schutz vor einem schweren Verlauf, aber keinen guten Schutz vor einer Infektion. Auch in China nicht. Dadurch muss man mit einer Welle von Infektionen rechnen. Für China ist es das Wichtigste, dass es keine gehäuften Todesfälle und schwere Verläufe gibt. Daher ist das Wichtigste, die ältere Bevölkerung zu impfen oder zu schützen.Es werden sich nicht mit einem Schlag alle Chinesen infizieren.
Ich würde mich nicht trauen vorherzusagen, wie viele Wellen es in China geben wird. Es ist so ein großes Land und es wird wohl auch regional unterschiedlich verlaufen. Selbst für will ich es nicht vorhersagen. Denn wir werden im Herbst und Winter immer mal ansteigende Fallzahlen haben, auch dann, wenn wir bereits in der Endemie sind.Die ist auch schon in Deutschland aufgetaucht. Aber wir haben hierzulande eine Mischung aus verschiedenen Varianten. BF.7 entspringt der Omikron- BA5-Variante und gegen die haben wir in Deutschland eine gute Immunität. Um das mal in Relation zu setzen: die BQ1- oder BQ1.1.
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