Am 14. Mai stehen die Wahlen in Thailand an. Viele Wähler:innen sind jung und wollen eine Veränderung. Die Leiterin des Auslandsbüros der .KASonline in Bangkok schildert die Lage vor Ort für watson.
Eine hohe Wahlbeteiligung gilt als wahrscheinlich, denn mit diesem Urnengang geht eine große Erwartungshaltung in der Bevölkerung einher, insbesondere unter jungen Menschen. Es steht viel auf dem Spiel, da die neuen 500 Abgeordneten anschließend zusammen mit den 250 ernannten Senatoren den nächsten Premierminister wählen.Die aktuelle politische Landschaft Thailands lässt sich vor dem Wahltag grob in zwei Blöcke unterteilen.
Dieses gestiegene Demokratiebewusstsein spiegelte sich letztes Jahr auch in den Gouverneurs- und Stadtratswahlen in Bangkok wider, als der pro-demokratische Kandidat gemeinsam mit den beiden größten Oppositionsparteien einen Erdrutschsieg errang.Junge Menschen aus der Hauptstadt und anderen Unistädten, die sich ein Studium leisten können, sind politisch besonders engagiert.
Allein die Move-Forward-Partei ist in ihren Angeboten etwas konkreter. Im Gegensatz zu anderen Parteien befasst sie sich auch mit jungen Menschen, die keine Studenten sind, und schlägt etwa vor, die Kultur- und Kreativwirtschaft stärker zu unterstützen, um Arbeitsplätze und Wachstum zu generieren.Neues Politikverständnis junger Kandidaten
Sasinan Thamnitinan, 34, ist eine Menschenrechtsanwältin, die in den letzten Jahren viele Mandanten im Bereich der Meinungs- und Versammlungsfreiheit vertrat. Als Anwältin kämpfte sie mit ihrem Team auch dafür, vor Gericht Hosen tragen zu dürfen. Nun kandidiert sie in Bangkok für einen Sitz im Parlament.Meinungsforschungsinstituts NIDA
Nun soll die jüngere Generation des Thaksin-Clans die größte Oppositionspartei Thailands wieder an die Macht bringen.Die PTP wird allen Prognosen nach diesem Jahr wieder die meisten Sitze im Unterhaus des Parlaments gewinnen. Auch die MFP wird laut Umfragen viele Stimmen erhalten, insbesondere die der jungen Generation. Aufgrund des Wahlsystems könnte sich das konservative und militärdominierte Lager der bisherigen Regierungskoalition dennoch an der Macht halten.
Um Premierminister zu werden, benötigt ein Kandidat die Mehrheit der insgesamt 750 Sitze, sprich mindestens 376 Stimmen. Um 376 Sitze zu erreichen, streben die PTP und die MFP einen Erdrutschsieg an. Dieser gilt jedoch als unwahrscheinlich.
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