Seit 2010 fährt Tom Sykes eine ZX-10R und hat Kawasaki zum stärksten Hersteller der Superbike-WM gemacht. Doch seit 2015 Jonathan Rea ins Team kam, ist es für den Engländer ungemütlich – er hegt deshalb Wechselgedanken.
2010 kam Tom Sykes ins Kawasaki-Werksteam, ab 2011 bestimmte er die Entwicklungsrichtung der ZX-10R. 2012 verpasste er den WM-Titel gegen Max Biaggi um einen halben Punkt , im Jahr darauf wurde Sykes Champion. Insgesamt eroberte er 34 Siege und 105 Podestplätze, fuhr 38 Mal die schnellste Rennrunde. Seine 44 Pole-Positions sind Rekord.
Heute ist die Situation eine andere: Sykes ist nach Rea der erfolgreichste Pilot der letzten zehn Jahre, auch dank seines gewieften Crew-Chiefs Marcel Duinker gilt er als hervorragender Entwicklungsfahrer. Zweitens hofft er bei Yamaha auf ein besseres Gehalt. Dem Vernehmen nach verdient Rea bei Kawasaki seit 2017 deutlich mehr als Sykes. Wegen des Scheidungskriegs mit seiner Frau, der ihn voraussichtlich die Hälfte seines Vermögens kosten wird, kann Sykes Geld gut gebrauchen.
Außerdem hat Yamaha als erster Hersteller im SBK-Paddock ein Nachwuchsprogramm installiert, das junge Fahrer zuerst in die Supersport-300-WM bringt, und von dort über die Supersport- in die Superbike-WM bringen soll. Der erste Zögling ist 300er-Vizeweltmeister Alfonso Coppola, der dieses Jahr Supersport-WM fährt, aber noch keine Punkte holte.
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