Das juristische Tauziehen geht weiter: Donald Trump, Sohn Donald Junior und Tochter Ivanka müssen wegen möglicher Finanzvergehen aussagen. Per richterlicher Anordnung. Doch nun wehrt sich das Trio erneut.
Donald Trump
und zwei seiner Kinder fechten im Rechtsstreit um möglicherweise betrügerische Geschäftspraktiken eine Vorladung an. Der Ex-Präsident sowie seine Kinder Ivanka und Donald Jr. gehen juristisch dagegen vor, in dem Zivilverfahren in New York Fragen unter Eid Fragen beantworten zu müssen, wie aus Gerichtsdokumenten von Montag hervorgeht.
Dieser Schritt war erwartet worden. Die Anwälte argumentieren, die Vorladung verstoße gegen die Rechte der Trumps, da gleichzeitig strafrechtliche Ermittlungen der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen Trumps Firmenimperium liefen., dass der 75-jährige Republikaner sowie seine beiden Kinder sich binnen 21 Tagen einer Vernehmung stellen müssen.
James hatte die Vorladung vor zwei Wochen als für die Justiz bezeichnet: »Niemand steht über dem Gesetz.« Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats New York hatte 2019 zivilrechtliche Ermittlungen zur Trump Organization wegen möglicher Finanzvergehen eingeleitet. Sie geht dem Verdacht nach, dass die Familienholding den Wert von Immobilien künstlich aufblies, wenn sie Kredite von Banken erhalten wollte, und in anderen Fällen kleinrechnete, um Steuern oder Versicherungsbeiträge zu sparen.