Überlebender nach Flugzeugabsturz: „War schwierig, Menschenfleisch zu essen, aber wir haben uns daran gewöhnt“
München/London – Am 13. Oktober 1972 verunglückte ein Flugzeug auf dem Weg von Montevideo nach Santiago de Chile in den Anden. Die Katastrophe ging als „Wunder der Anden“ in die Geschichtsbücher ein, weil 16 Menschen nach mehr als zwei Monaten in eisiger Kälte gerettet werden konnten.
In der Unglücksmaschine befanden sich 40 Spieler, Angehörige und Betreuer einer Rugby-Mannschaft, dazu fünf Crewmitglieder. Zwölf Personen starben bereits beim Absturz, fünf überlebten die erste Nacht bei bis zu -40 Grad Celsius nicht. Im Verlauf starben weitere Betroffene – auch durch eine Lawine, die in einer Nacht plötzlich abging.
Zum 50. Jahrestag des Dramas in den Anden blickte einer der Überlebenden auf den Überlebenskampf zurück – und bereute nicht, damals ein Tabu zu brechen. „Gewissermaßen waren unsere Freunde die ersten Organspender der Welt. Sie halfen, uns zu ernähren und am Leben zu halten“, sagte Ramon Sabella der britischenDie Vorstellung, Menschenfleisch zu essen, das mit Glas aus den Körpern herausgeschnitten wurde, sei schrecklich und abstoßend gewesen.
Die Überlebenden hätten einander erlaubt, dass diejenigen gegessen werden durften, die sterben sollten. Anfänglich hätten sie sechs Leichen aus Rücksicht auf überlebende Angehörige nicht angetastet. Als die Not zu groß wurde, hätte sie vier von ihnen dann doch verspeist. Eine ebenfalls unglaubliche Geschichte kann Erwin Tumiri erzählen. Erst
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