Ukraine-Update am Abend: Energie-Minister rechnet mit russischem Großangriff an Neujahr
Der ukrainische Energieminister Herman Galuschtschenko befürchtet einen russischen Großangriff mit Raketen und Marschflugkörpern in der Neujahrsnacht. „Die Russen haben sich von Angriffen gegen unser Energienetz nicht losgesagt“, sagte er im ukrainischen Fernsehen am Montagabend. „Und da sie sich an bestimmten Daten orientieren, dürfte Neujahr eines dieser Daten sein, an denen sie versuchen werden, unser Energienetz zu beschädigen.
Der Vorfall erinnert an Drohnenangriffe Anfang Dezember - damals war neben dem Engels-Flugplatz in Saratow auch eine Militärbasis in Rjasan Ziel der Attacken. Das Besondere: Die Fluplätze liegen mehrere hundert Kilometer im russischen Landesinneren. Die Ukraine hat sich bislang nicht offiziell zu den Attacken bekannt. Von den Militärbasen starten russische Langstreckenbomber, welche vor allem die kritische Infrastruktur in der Ukraine angreifen.
Bei der zweiten Drohnenattacke innerhalb weniger Wochen auf den Militärflugplatz „Engels-2“ in Südrussland Hunderte Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt sind nach russischen Angaben drei Soldaten ums Leben gekommen. „Am 26. Dezember um 1:35 Uhr Moskauer Zeit hat die russische Flugabwehr eine ukrainische Drohne in geringer Höhe beim Anflug auf den Militärflugplatz Engels im Gebiet Saratow abgeschossen“, teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit.
Zuletzt gab es am 05. Dezember Explosionen auf russischen Flugplätzen, darunter auch „Engels-2“. Russland berichtete von Drohnenangriffen. Die Ukraine hatte sich zunächst nicht zu den Drohnenangriffen bekannt.Nur noch wenige Tage bis Jahresende: „Wir müssen uns bewusst sein, dass unser Feind versuchen wird, diese Zeit für uns dunkel und schwierig zu machen“, sagte Selenskyj am Sonntagabend in seiner täglichen Videoansprache.
Darin betonte der Präsident erneut, dass Russland bereit sei zu Verhandlungen für eine Lösung des Konflikts um die Ukraine. „Wir sind bereit, uns mit allen Beteiligten des Prozesses auf irgendwelche annehmbaren Lösungen zu einigen. Aber das ist deren Sache. Nicht wir lehnen Verhandlungen ab, sondern sie“, sagte Putin.Während in der Ukraine Luftalarm schrillt, schwurbelt Putin von VereinigungKiew hält nichts von den Worten des Kremlchefs.
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