Lauterbachs Eckpunkte zur Cannabis-Legalisierung schaffen mehr Fragen als Lösungen. Das große Wählergeschenk ist zu einem Wichtelpäckchen geschrumpft. Ein Kommentar.
, nicht weniger war angekündigt. Übriggeblieben ist die Ankündigung, dass Millionen Deutsche jetzt selbst zu Cannabisgärtner:innen werden dürfen oder im Anbau-Verein über Dünger, Wassermengen und Erntezeitpunkt verhandeln sollen.
Wenn sie sehr viel Glück haben, wohnen sie in einer Modellregion, wo sie die Blüten in zertifizierten Läden kaufen können – wenn es denn genügend gibt. Aus dem großen Wählergeschenk ist ein Wichtelpäckchen geworden, in dem ein Selbstanbau-Set für Cannabis von fragwürdiger Qualität steckt.Denn die am Mittwoch vorgestellten Eckpunkte 2.
In strukturschwachen Regionen Deutschlands werden Konsument:innen ohne grünen Daumen oder lokalen Anbauclub wohl weiterhin auf das Tütchen vom Dealer zurückgreifen, hinzu kommen graue Märkte für konsumwillige Jugendliche. Die kommen schon heute an Alkohol, wenn sie es wollen, ob nun durch ältere Freunde oder den Besuch im elterlichen Weinkeller.
Dass Dealer:innen weniger Interesse an Minderjährigen haben, weil die als Erwachsene in den legalen Markt wechseln, ist ein nettes Konstrukt von Gesundheitsminister Lauterbach. Die Zahlen nach fünf Jahren werden zeigen, ob es hält – sofern die Modellprojekte überhaupt von der EU akzeptiert, eingerichtet und am Ende evaluiert werden.
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