(Plus-Artikel) Das Smartphone ist das ultimative Zentrale für Arbeit, Alltag, Unterhaltung - und deshalb ein leichtes Angriffsziel. So setzen Sie sich zur Wehr.
Darmstadt - Private Fotos, Videos und Nachrichten. Sensible Dokumente, die eigenen Kontakte und Zugänge zu Mail-Postfächern, sozialen Netzwerken oder zum Online-Banking. Das Smartphone ist der Schlüssel zum eigenen Leben. Es gehört tunlichst nicht in fremde Hände. Und sollte nicht von Dritten ausgespäht werden.Wo lauern die größten Bedrohungen?
Woran das liegt, erklärt Informatiker Christopher Beckmann vom Karlsruher Institut für Technologie : «Gerade im mobilen Kontext ist die Effektivität von Virenscannern ohne Administrationsrechte auf dem Gerät eingeschränkt, weil die Virenscanner-App, wie jede andere App auch, durch ihre Sandbox isoliert ist.»wird bei iOS und bei Android angewendet. Es bedeutet, dass alle Apps durch Sicherheitsmaßnahmen voneinander getrennt sind.
Klassische Virenscanner-Apps für iOS sucht man im Apple Store übrigens vergebens: Anders als bei Android ist bei iOS die App-Installation aus unbekannten Quellen standardmäßig nicht möglich. Das gilt nicht nur für Virenscanner: iOS-Apps gibt es nur über den Apple Store, wenn man nicht gerade ein Entwickler ist.
Bei Android funktioniert das unter «Einstellungen/Apps/Alle Apps anzeigen». Dort die jeweilige App auswählen und auf «Berechtigungen» gehen. Dann lassen sich jeweils für Standort, Kamera, Mikro und Co. diverse Einstellungen treffen. Ein Allheilmittel sind aber auch die Berechtigungen nicht. Einer Karten-App beispielsweise gewähre man natürlich Zugriff auf den Standort, sagt Jens Heider. Dass die Position vielleicht noch an ein Tracking-Netzwerk übergeben und dann ortsbasierte Werbung ausgespielt wird, falle einem aber erst einmal nicht so direkt auf.«Über das Tracking erhalten Werbeanbieter schon ein relativ detailliertes Bild über meinen Tagesablauf», sagt Heider.
Manche Verbindungen sind verschlüsselt. Dann müssen Ermittler zur Quelle, also etwa direkt auf den Rechner oder direkt aufs Smartphone. Das passiert mit. Im staatlichen Einsatz werden sie oft auch als Staatstrojaner bezeichnet - nach dem Trojanischen Pferd. Diese TKÜ-Spielart wird als bezeichnet. Bei dieser Form der Überwachung wird die Kommunikation mitgeschnitten., bei der alle Daten auf einem Gerät abgeschöpft werden.
Wieder andere können Anwender dauerhaft überwachen, etwa indem sie regelmäßig Positionsdaten oder Passwörter übermitteln, warnt das BSI.Teils, teils. Es gibt Indizien dafür. Manchmal braucht man aber einen Verdacht oder muss regelmäßig prüfen, um gegebenenfalls fündig zu werden. «Eine gesunde Paranoia kann da schon helfen, solchen Apps auf die Spur zu kommen», sagt Jens Heider.
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