Die „Laura Maersk“ ist das erste Methanol-Containerschiff der Welt. Die EU-Kommissionspräsidentin lobt die Reederei: „Dieses Ereignis ist ein big deal - nicht nur für Europa, sondern für die ganze Welt.“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat das weltweit erste mit grünem Methanol betriebene Containerschiff getauft. Das Schiff der dänischen Reederei Maersk erhielt in Kopenhagen den Namen „Laura Maersk“ - der Name soll an das erste Dampfschiff erinnern, das der Kapitän Peter Maersk Møller Ende des 19. Jahrhunderts „Laura“ genannt hatte.
Taufpatin von der Leyen unterstrich bei einer Zeremonie im Hafen der dänischen Hauptstadt, welche Bedeutung das neue Containerschiff auch über Europa hinaus habe. Pioniere wie Maersk formten die Wirtschaft der Zukunft, sagte die Kommissionspräsidentin. „Dieses Ereignis ist ein big deal - nicht nur für Europa, sondern für die ganze Welt.“
Dem Schiff und seiner Crew wünschte sie eine gute Fahrt. „Mögen deine Reisen reibungslos verlaufen und deine Aufgaben erfolgreich sein, während du die Gewässer der Welt befährst“, sagte von der Leyen. Dann drückte sie auf einen Knopf, woraufhin eine Champagnerflasche am Bug des Schiffes zerschellte und der Name enthüllt wurde.
Die 172 Meter lange „Laura Maersk“ - im dänischen Original „Laura Mærsk“ geschrieben - ist nach Reedereiangaben das erste methanolfähige Containerschiff der Welt. Maersk hatte es 2021 bei einer südkoreanischen Werft in Auftrag gegeben. Insgesamt hat der Konzern als einer der beiden Branchenriesen neben MSC bis heute 25 methanolfähige Schiffe bestellt. Damit sollen erhebliche Mengen an klimaschädlichem CO2 eingespart werden. Die internationale Schifffahrtsindustrie ist heute für rund drei Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich - das entspricht mehr als dem gesamten Ausstoß von Deutschland.
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