VW wird bei Twitter vorsichtiger - nach einigen schmerzhaften Erfahrungen.
Volkswagen hat sich weiteren Unternehmen angeschlossen, die ihre Werbung auf Twitter nach der Übernahme durch Tech-Milliardär Elon Musk auf Eis legen wollen. Als Grund nannten die Wolfsburger am Freitag die Ankündigung des US-Kurznachrichtendienstes, Richtlinien für die Platzierung solcher Inhalte zu überarbeiten. Der VW-Konzern habe jetzt"seinen Marken empfohlen, ihre bezahlten Aktivitäten auf der Plattform bis auf Weiteres zu pausieren", hieß es.
Musk versprach, gegen Fake-Accounts und Spam vorzugehen und Twitter "zur korrektesten Quelle für Informationen auf der Welt zu machen". Andererseits verbreitete er kürzlich selbst einen Link zu einer Verschwörungstheorie über den Angriff auf den Mann der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Paul Pelosi. Auch sonst ist Musk für seine unberechenbar wirkende Kommunikation bekannt.
US-Medienberichten zufolge könnte nach der Übernahme rund die Hälfte der Twitter-Beschäftigten ihren Job verlieren. In einer mit"Twitter" unterzeichneten Rundmail an die Belegschaft war in diesem Zusammenhang von einem"herausfordernden Erlebnis" die Rede. Musk feuerte das Top-Management und löste den Verwaltungsrat auf.
In der vorigen Woche hatte bereits Volkswagens US-Rivale General Motors erklärt, seine Werbetätigkeit auf der Plattform zumindest auszusetzen. Ähnlich Schritte sollen der Pharmakonzern Pfizer oder der Lebensmittelriese General Mills unternommen haben. VW achtet seit einiger Zeit verstärkt auf die Umgebung seiner Online-Werbung. So gab es scharfe Kritik, als ein Fehler in einem automatischen Filterprogramm für das Ausspielen dazu geführt hatte, dass eine Anzeige auf dem rechten US-Nachrichtenportal"Breitbart" landete. Die Aufarbeitung eines als rassistisch empfundenen Videospots auf Instagram nahm der Autobauer zum Anlass, seine internen Vergabeprozesse zu überprüfen.
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