Warum Binottos Rücktritt Ferrari vor ein unmögliches Ziel für 2023 stellt F1 !B
-Teamchef in der Formel 1 mag all jene beschwichtigen, die seinen Rücktritt schon seit längerem gefordert haben. Doch für das Team aus Maranello könnte er schlimme Folgen haben.Denn so sehr Binotto durch Ferraris die Zuverlässigkeits- und Strategiefehler in dieser Saison zur leichten Zielscheibe für die Kritiker wurde, so sehr waren es seine vielen unauffälligen Qualitäten, die das Team überhaupt erst wieder an die Spitze gebracht haben.
Der Verlust von Binotto wird Ferrari im vielleicht kritischsten Moment des Jahres, in dem es sein neues Auto zusammenstellt, ohne diesen detaillierten Einblick zurücklassen.Mattia Binotto könnte als Ferrari-Teamchef abgelöst werden. Aber wäre nicht eine Doppelspitze, bei der Binotto bleiben kann, die beste Lösung?
Binotto hat viel dazu beigetragen, die Dinge zu verbessern. So ist es nicht verwunderlich, dass die Stimmung in Maranello tief gesunken ist, da die Realität seines Verlustes ins Bewusstsein dringt. Weitere Rücktritte sind in nächster Zeit nicht auszuschließen.Das soll nicht heißen, dass Binotto keine Schwächen hatte und keine Fehler gemacht hat.
"Ich glaube, dass ich die Menschen in meinem Umfeld ermutige", sagte er mir in einem Gespräch Anfang des Jahres."Ich denke, ich bin nicht brutal, aber ich bin streng. Und die Menschen in meinem Umfeld wissen, dass ich sehr streng sein kann." "Es gibt keinen Grund, warum man von jetzt an bis zum Ende nicht zehn Rennen gewinnen sollte", sagte er, nachdem Charles Leclerc den Sieg in Frankreich weggeworfen hatte."Ich denke, dass man das positiv sehen sollte, und ich bin gerne positiv - ich bleibe optimistisch." Ferrari hat kein weiteres Rennen gewonnen.
Aber genau zu dem Zeitpunkt, als Binotto auf Ferrari zählen musste und den Rückhalt von John Elkann und Benedetto Vigna aus der Führung brauchte, wurde er im Stich gelassen.Ferrari hätte ihm vorschlagen können, jemanden an seine Seite zu holen, um ihn von allen Aufgaben zu entlasten, die ihn ablenken, und an den Schwachstellen des Teams zu feilen. Dies wäre verständlich und ein positiver Schritt für 2023 gewesen.
Das bedeutet, dass es im nächsten Jahr um alles oder nichts geht. Das setzt einen neuen Teamchef unter enormen Druck, sofortige Ergebnisse aus dem Hut zu zaubern. Doch das ist etwas, das in einer Ära der Kostendeckelung und gegen mächtige Konkurrenten wie Red Bull und Mercedes nicht passieren wird.
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