Menschen, die in Russland gegen den Krieg demonstrieren, drohen hohe Geld- und Haftstrafen. DW-Redakteurin Olesja Kuznetsova sprach mit Kriegsgegnern, die trotz des Risikos auf die Straße gehen, über ihre Beweggründe:
gehen viele Russen trotz der damit verbundenen Gefahren auf die Straße. Eine von ihnen ist die Illustratorin Swetlana aus St. Petersburg. In sozialen Netzwerken zeigte sie früher schöne Bilder in Pastelltönen und stellte ihre kreative Arbeit vor. Doch seit demSwetlana ist keine Aktivistin, aber sie war mehrmals bei Kundgebungen, zum Beispiel zur Unterstützung des inhaftierten russischen.
"In Russland gibt es kein normales Verständnis für eine Kundgebung oder einen Massenprotest", sagt die Frau. Das sei nur noch eine Jagd, in der man das Opfer sei."Man geht auf die Straße und rennt dann durch die ganze Stadt vor der Polizei weg", so Swetlana. Um eine Festnahme bei Kundgebungen zu vermeiden, hält sie sich an bestimmte Regeln. Sie versucht, in der Mitte der Menschenkolonne zu bleiben.
entwickelt. Er rechnet mit massenhaften Repressionen. Das sogenannte Fake-News-Gesetz könnte dazu dienen, so Judin, den Hauptkern der Protestwilligen außer Landes zu drängen. Judin selbst landete nach einer Antikriegsdemonstration am 24. Februar mit einer Gehirnerschütterung, verursacht durch Schläge der Polizei, im Krankenhaus.
Seiner Meinung nach spaltet die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine die russische Gesellschaft. Die Zahl der Menschen, die an den Demos teilnehme, mache deutlich, dass ein Teil der russischen Gesellschaft gegen diesen Angriffskriegs sei. Doch es seien nicht genügend, um das Blatt zu wenden, glaubt Judin.
Anastasia hatte die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis im Ausland zu erhalten. Doch sie lehnte ab, sie will in Moskau bleiben. Die Illustratorin Swetlana aus St. Petersburg will Geld sparen und Russland verlassen, solange es noch geht. Diese Entscheidung fiel ihr aber schwer.
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