Russland hat das im Juli abgeschlossene Abkommen zur Getreideausfuhr ausgesetzt. Die Ukraine soll russische Frachtschiffe angegriffen haben.
Steckt im Hafen von Odessa fest: ein Frachtschiff mit 40.000 Tonnen Getreide an Bord Foto: Yulii Zozulia/imago
Das von der UN im Rahmen des Welternährungsprogramms gecharterte Schiff sollte 40.000 Tonnen Getreide nach Äthiopien bringen. Als Grund für seinen Ausstieg hatte Moskau mehrere Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russische Schiffe im Hafen von Sewastopol auf der Krim genannt. Am 22. Juli 2022 hatten sich die Ukraine, Russland und die Türkei unter Vermittlung der UNO bei Gesprächen in Istanbul auf einen „Deal“ geeinigt, der bis zum 19. November gilt. Ziel war und ist es, die Ausfuhr ukrainischen Getreides zu ermöglichen, die aufgrund des mehr als acht Monate andauernden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine blockiert gewesen war. Dadurch hatte sich die globale Ernährungskrise verschärft.