Die Inflation drückt auf die Kapitalanlage durch. Die muss trotzdem besteuert werden. Der CDU-Wirtschaftsrat warnt und fordert sofortige Gegenmaßnahmen der Regierung.
. Es gibt viele, die privat einen ähnlichen Weg gehen, ihr Geld in Aktien investieren und auf andere Weise Geld ansparen, um im Alter über die Runden zu kommen. Angesichts der hohen Inflation erleiden deutsche Sparer jedoch reale Verluste. Das setzt sich bei vielen Kapitalanlagen fort, denn die werden meist nach dem nominalen, auf dem Papier stehenden Wert besteuert. Nicht aber nach ihrem tatsächlichen.
schlägt Alarm."Kapitalanleger und insbesondere Vorsorgesparer werden für ihre dringend gebotenen Anstrengungen zur Eigenvorsorge bestraft", sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger unserer Redaktion.Die Ampel-Koalition hat zwar schon auf die Entwicklung reagiert und über das Jahressteuergesetz unter anderem den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro auf 1000 Euro für Alleinstehende und von 1602 auf 2000 Euro für Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner erhöht.
", sagte Steiger. Umso wichtiger seien die kapitalgedeckte Vorsorge und das individuelle Sparen. Doch angesichts der hohen Inflation"erwirtschaften praktisch alle Anlageformen real negative Renditen, das Vermögen der Sparer verliert an Kaufkraft", kritisierte er. Ein Rechenbeispiel mag verdeutlichen, worum es geht: 1000 Euro aus dem Jahr 2020 haben aktuell eine Kaufkraft von nur noch knapp 900 Euro. Selbst leicht steigende Zinsen können diese Delle nicht ausbügeln.
Der Wirtschaftsrat fordert als Gegenmaßnahme unter anderem eine Steuerfreiheit für die Gewinne in Depots und von Versicherungen, die der Altersvorsorge dienen. Wie bis 2008 sollten Veräußerungsgewinne nach einer zehnjährigen Haltedauer zukünftig wieder steuerfrei sein.
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