Durch den verheerenden Zyklon „Mocha“ sind in Myanmar offenbar viel mehr Menschen ums Leben gekommen als bislang angenommen
in Myanmar auf Land getroffen ist. Doch erst allmählich wird deutlich, welche schwere Zerstörungen der Wirbelsturm hinterlassen hat. Laufend wird die Zahl der Menschen nach oben korrigiert, die infolge des Unwetters ums Leben gekommen sind. Die Hilfsorganisation Oxfam sprach am Montag noch von acht Toten, einen Tag später ist von mindestens 400 Todesopfern die Rede. Auch die Nachrichtenseitenennt diese Zahl.
Die Berichte stützen sich auf Augenzeugen und Betroffene. Genaue behördliche Angaben gibt es nicht. Die Lage in dem asiatischen Land ist sehr unübersichtlich.war der heftigste Zyklon in der Region seit mehr als zehn Jahren. Er brachte Windgeschwindigkeiten von mehr als 250 Kilometern in der Stunde mit sich.
Dort befinden sich Dörfer, in denen vornehmlich Angehörige der Minderheit der Rohingya leben, außerdem mehrere Flüchtlingscamps. Insbesondere in diesen Camps werden sehr viele Menschen vermisst. Die Zahl der Toten könnte also noch erheblich steigen. Die Menschen dort leben in notdürftigen Unterkünften und konnten sich kaum vor den heftigen Windböen und dem Starkregen schützen.
In Myanmar leben seit dem Putsch etliche Menschen wegen der anhaltenden Gewalt als Vertriebene im eigenen Land. Laut Oxfam hat der Sturm fatale Folgen für das Leben der Binnenvertriebenen. Die Organisation fordern die internationale Gemeinschaft auf, Hilfe bereitzustellen. Der Wirbelsturm traf nicht nur Myanmar , sondern auch das Nachbarland Bangladesch. Dort waren vor dem Sturm Hunderttausende Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, was offenbar vielen das Leben rettete. Den dortigen Behörden zufolge wurden jedenfalls bislang keinen Toten gemeldet. Dennoch sind die Schäden rund um die Stadt Cox's Bazar beträchtlich.
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