Glaubt man der UBS, dann ist sie 'stärker denn je', auch nach der Credit-Suisse-Übernahme. Doch vielen Schweizern macht die Konstellation eher Angst.
die Milliardengarantien dafür ab. Eine Schlappe für die Regierung, auch wenn dies wohl keine Folgen hat.
Doch könnte die UBS auch ein Schnäppchen gemacht haben: Nur drei Milliarden Franken zahlt sie für die Credit Suisse, bekommt dafür aber; inklusive 16 Milliarden aus Nachranganleihen der Credit Suisse, welche die Schweizer Regierung im Rahmen der Notrettung handstreichartig für die Credit Suisse vereinnahmt hat. Sollte das Eigenkapital tatsächlich so viel wert sein, wie in der Bilanz steht, klingt das nach einem guten Deal.
Und auch die UBS war im ersten Quartal wohl nicht ganz so stark. Auch wenn den Zahlen zufolge wohl rund ein Drittel der Gelder, die bei der Credit Suisse abgeflossen waren, bei der UBS landeten.
Und dennoch betonte Ermotti mehrfach, wie vorteilhaft der Deal nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Aktionäre sei. Man solle auf die Fakten schauen, Emotionen außen vor lassen. Und man solle Geduld mitbringen mit Blick auf die künftige Strategie.
. Wer dafür einsteht, sollten sie recht bekommen? Der Staat, die UBS? Letztere wohl nicht, ließ Ermotti durchblicken. Man sei an der Entscheidung angeblich nicht beteiligt gewesen. Die Schweizer Steuerzahler müssen also weiter zittern.
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