Die queere Gemeinschaft fordert einen Aktionsplan für den Freistaat: München erwartet die bislang größte Parade zum Christopher Street Day. Die Veranstalter der anstehenden „Pride Weeks“ kritisieren die bayerische Staatsregierung.
. Durch diesen soll die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen sowie queeren Menschen gefördert und Diskriminierung und Gewalt gegen sie bekämpft werden. Bayern sei das einzige Bundesland, in dem es einen solchen Aktionsplan noch nicht gebe, kritisieren sie. Allerdings hatte Ministerpräsident Markus Söder unlängst"Es geht um Sichtbarkeit", sagt nun Kai Kundrath, Geschäftsführer des schwul-queeren Zentrums Sub, am Mittwoch.
Als"Schirmfrau" des CSD macht sich auch Bürgermeisterin Katrin Habenschaden für diese Anliegen stark. In München habe sich zwar vieles verbessert, aber auch hier erlebten queere Menschen Ablehnung und Gewalt."Ich stehe unerschütterlich an der Seite aller queeren Menschen." Auch sie fordert die Staatsregierung auf, einen Aktionsplan umzusetzen.
In den Pride Weeks und beim Straßenfest zum CSD wird es laut den Veranstaltern einige Neuerungen geben. Erstmals werden während und nach der Parade"Awareness"-Teams unterwegs sein. Sie sollen Menschen helfen, die sich in einer potenziell unsicheren Situation Unterstützung wünschen oder ihre Grenzen verletzt sehen. In der Menge sollen die Zweier-Teams an Luftballons zu erkennen sein.
Das Straßenfest am Wochenende 24./25. Juni erstreckt sich über weite Teile der Innenstadt. Die Party-Area zieht vom Rindermarkt auf den Platz vor der Feldherrnhalle um. Dort gebe es viel mehr Platz, und wenn es zu voll werde, könne man bis in die Ludwigstraße ausweichen, heißt es. In der Sendlinger Straße werde vor dem ehemaligen SZ-Gebäude eine"Musikinsel" aufgebaut.
Im Rahmen der Pride Weeks wird neben Sport-, Musik- und Kunst-Veranstaltungen sowie Workshops und Gottesdiensten auch die zuletzt heftig diskutierte Lesung für Kinder von Drag Queens in der Bogenhauser Filiale der Stadtbibliothek stattfinden.
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