Die neun Leben der Software AG

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Der Finanzinvestor Silver Lake kauft die SoftwareAG_D zum Schnäppchenpreis. Gut möglich, dass das Unternehmen nicht mehr allzu lange an der Börse gelistet ist, kommentiert Heidi Rohde.

Der Finanzinvestor Silver Lake greift nach der Software AG zum Schnäppchenpreis, die Folge eines Kursverfalls durch eine Strategie, die mit dem schnelllebigen Technologiesektor nie recht Schritt halten konnte.Die Versuche der Software AG, sich aus der Abhängigkeit ihrer überkommenen Datenmanagementsoftware für Großrechner zu befreien und neue Wachstumsfelder zu erschließen, sind Legion.

Jedoch will die US-Investmentgesellschaft Silver Lake, die über eine Wandelanleihe bereits 344 Mill. Euro in das Unternehmen investiert hat, den neuen Anlauf komplett in Eigenregie übernehmen. Der auf den Technologiesektor spezialisierte Finanzinvestor nutzt den seit dem Kurssturz Anfang Februar dümpelnden Aktienkurs für seine Übernahmeofferte und hat dafür nicht nur die Zustimmung des ratlosen Vorstands, sondern auch die Unterstützung der Software AG Stiftung gewonnen, die das Gros ihrer Anteile für den gebotenen Preis von 30 Euro je Aktie verkaufen will.

Der Großaktionär hat nach den wiederholten Schwächeanfällen keine Freude mehr an seinem Asset, zumal er auf Betreiben von Silver Lake die Streichung der Dividende hinnehmen musste. Dies dürfte auch für die außenstehenden Aktionäre ein überzeugendes Argument sein, die endlosen Klimmzüge des Unternehmens zum Aufbau neuer Wachstumskräfte lieber nicht weiter zu begleiten und stattdessen die gebotene Kursprämie zu vereinnahmen.

Der Finanzinvestor schluckt damit das zweitgrößte deutsche Softwareunternehmen zu einer Bewertung von gerade mal 2,2 Mrd. Euro. Das ist trotz der 50-prozentigen Prämie auf den letzten Schlusskurs nur das 11,6-fache des operativen Ergebnisses aus dem Vorjahr, für ein Softwareunternehmen nicht sonderlich üppig, selbst vor dem Hintergrund der durch Zinswende und Konjunktureintrübung auch im Tech-Bereich gesunkenen Bewertungen.

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