Im Oktober sagte Ferrari-CEO Louis Camilleri: «Die Entwicklung der Motoren einzufrieren, das entspricht nicht dem Geiste des Sports, wir lehnen das ab.» Nun sagt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto: «Das ist denkbar.»
Red Bull möchte über den Honda-Rückzug Ende 2021 hinaus mit den japanischen 1,6-Liter-V6-Turbomotoren antreten. Das geht aber nur, wenn die Entwicklung der Formel-1-Motoren ab 2022 eingefroren wird – weil es viel zu aufwändig wäre, die Antriebseinheiten in Eigenregie weiterzuentwickeln. Mercedes zeigte sich dem Vorschlag gegenüber auf Anhieb offen, Renault und Ferrari sperrten.
So sagte Ferrari-CEO Louis Camilleri: «Die Entwicklung von Formel-1-Motoren zu stoppen, das entspricht nicht dem Geiste des Sports. Überdies wird es ab 2023 ohnehin erhebliche Einschränkungen geben.» Aber das löste nicht das Problem 2022. Nun zeigt sich Ferrari-Teamchef Mattia Binotto auf einmal verhandlungswillig. Bei einer Videokonferenz in Bahrain bestätigt der Italiener: «Wir verstehen die Bestrebungen, den Honda-Motor über 2021 hinaus zu verwenden. Wir wollen unsere Verantwortung dem Sport gegenüber wahrnehmen.»
«Wir hatten in den vergangenen Tagen mehrere Sitzungen mit der Formel 1 und mit der FIA. Wir können uns durchaus vorstellen, das Einfrieren der Entwicklung um ein Jahr nach vorne zu rücken, wenn im gleichen Zug neue Motoren nicht 2026 kommen, sondern schon 2025. Und wir müssen sicherstellen, dass die kommende Motorgeneration um die Hälfte weniger teuer ist.»
«Verhandlungen laufen derzeit im Dreieck FIA, Formel 1 und Motorenhersteller. Wir wollen einen Weg finden, damit in Sachen Motor eine gewisse Angleichung gefunden wird. Wenn wir die Entwicklung für drei Jahre einfrieren, dann müssen die Antriebseinheiten ungefähr gleich viel leisten.»2. Max Verstappen , Red Bull Racing, +0,347 sec5. Daniel Ricciardo , Renault, +0,4918. Lance Stroll , Racing Point, +0,90011. Esteban Ocon , Renault, +1,11414.
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