Die „Titan“-Crew ist offenbar tot. Ein Tauchroboter habe Trümmerteile des vermissten U-Boots entdeckt, so die US-Küstenwache. Das Boot sei durch eine „katastrophale Implosion“ zerstört worden.
mit fünf Menschen an Bord herrscht traurige Gewissheit: Nach dem Fund von Trümmerteilen nahe des Wracks der"Titanic" erklärte die US-Küstenwache am Donnerstag, das Tauchboot sei durch eine"katastrophale Implosion" zerstört worden. Demnach kamen alle fünf Menschen an Bord der"Titan" ums Leben. Auch die"Titan"-Betreiberfirma Oceangate geht vom Tod der fünf Insassen an Bord des Tauchbootes aus.
Zum Zeitpunkt der Implosion wurden noch keine Angaben gemacht. Es sei noch"zu früh", um das mit Sicherheit sagen zu können, sagte der Chef der US-Küstenwache im Nordosten der USA, John Mauger, am Donnerstag in Boston. Sonarbojen hätten in den vergangenen 72 Stunden aber kein"katastrophales Ereignis" wahrgenommen.
In einer Mitteilung des Tauchboot-Betreibers hieß es, die fünf Männer seien"echte Forschungsreisende" gewesen, mit"speziellem Abenteuergeist und einer tiefen Leidenschaft für die Erforschung und den Schutz der Meere der Welt". Man trauere und sei mit den Herzen bei den Angehörigen, hieß es weiter. OceanGate bot zahlungskräftigen Kunden eine abenteuerliche Reise - die Kosten für die insgesamt achttägige Expedition lagen bei 250.000 US-Dollar, das sind umgerechnet etwa 229.000 Euro pro Person. Die Tauchfahrt zur Titanic selbst dauerte gewöhnlich aber nur einige Stunden.
Die"Titanic" war im April 1912 auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York im Nordatlantik gesunken. Mehr als 1500 der 2200 Menschen an Bord starben. Die in zwei große Teile zerbrochenen Überreste des berühmten Luxusdampfers wurden 1985 entdeckt.
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