CO2 und Material sparen? Da könnten wir doch einfach von November bis März Winterschlaf halten. Alle wären fit und ausgeruht und hätten mehr Platz. Ein Text von BernhardPoetter.
Im dichten Nebel stolperten wir durch den Harz. Vom Gipfel des Brocken stapften wir durch den Schnee ins Tal, um uns die Bäume voller nassem Schnee, neben uns die Dampflok der Besucherbahn. Vielleicht war es das permanente Zwielicht an diesem stürmischen und grauen Ferientag, dieser Eindruck, dass man auf den höchsten Berg Norddeutschlands klettern kann und sich trotzdem wie ein Schlafwandler fühlt.
Besser, so viel ist mal klar. Man stelle sich vor: Anfang November ziehen wir uns ins Schlafzimmer zurück, fahren den Stoffwechsel herunter und träumen bis Mitte März nur noch. Vier Monate von Winterleben werden einfach weggeschnarcht. Keine Erkältung, keine nassen Füße, keine klammen Hände. Die Variante Winterschlaf wäre also ein großer Beitrag zu Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz. In der Zeit, wo wir sonst am meisten CO2 rausballern, atmen wir nur aus. Alle Diäten sind überflüssig, denn auch nach den großen Lachs- und Schweineschmalz-Orgien vor dem Winterschlaf stehen wir rank und schlank und fit nach vier Monaten Fasten auf.
Aber: Chillen in Chile, Skifahren in Australien? „Aber was wäre mit den Leuten auf der Südhalbkugel?“, fragte mein Sohn. Nun ja, die schlafen, wenn wir hier bei Sonne unser Leben genießen. Und umgekehrt. Auf dem Planeten Welt ist mit einem Schlag doppelt soviel Platz.
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